Maßgeschneiderte Cloud-IT: Microsoft Azure liebt OpenSource

Financial Engineering

Wir rechnen für Sie ein paar Beispiele durch:

  1. Azure VM Instanz-Größe A2v2 (2 Kerne), Betrieb 24×7

Ein Cloud Access-fähiges RHEL-Abonnement für ein Jahr mit Standard Support kostet gemäß Red Hat Webseite 799 USD, was circa 750 Euro entspricht. Allerdings könnte man mit einem solchen Abonnements aufgrund des Cloud Access-Umrechnungsfaktors zwei virtuelle Instanzen betrieben werden.

Bei 8.760 Betriebsstunden (365 Tage x 24 Stunden) entspricht das 0,086 Euro pro Stunde.

Das gleiche RHEL-Abonnement über den Azure Marketplace kostet 37,64 Euro x 12 Monate = 451,68 Euro.

On-Demand451,68 Euro/Jahr
Cloud Access750,00 Euro/Jahr
GewinnerOn-Demand
Kostenvorteil298,32 Euro/Jahr

 

  1. Azure VM Instanz-Größe A8v2 (4 Kerne), Betrieb 24×7
On-Demand978,72 Euro/Jahr
Cloud Access750 Euro/Jahr
GewinnerCloud Access
Kostenvorteil228,72 Euro/Jahr

Dieses Verhältnis ändert sich auch nicht bei großen Instanz-Größen, da RHEL immer nach Instanzen – unabhängig von Ihrer Größe – lizenziert wird.

 

  1. Azure VM Instanz-Größe L32 (32 Kerne), Betrieb 24×7
On-Demand978,72 Euro/Jahr
Cloud Access750 Euro/Jahr
GewinnerCloud Access
Kostenvorteil228,72 Euro/Jahr

 

Erkenntnis: Bei kleinen Azure VM Instanz Größen – mit weniger als 4 Kerne – ist die On-Demand Variante immer günstiger als ein RHEL-Abonnement mit Cloud Access. Bei größeren Instanzen, die 24×7 also an 365 Tagen im Jahr durchlaufen, ist Cloud Access finanziell attraktiver!

Allerdings ist das nicht einmal ein Zehntel der Wahrheit. Denn in der Cloud arbeitet IT-Infrastruktur anders, als im eigenen Rechenzentrum. Gerade in der Cloud arbeitet die IT-Infrastruktur bedarfsorientiert und agiler. Bedeutet: Workloads werden bei Bedarf gestartet und gestoppt – nach Bedarf herauf und herunter skaliert.