Aufstieg in die Cloud: FC St. Pauli auf dem Weg zur „Zero IT“

Unterschleißheim / Hamburg, 02. 11. 2016 – Der FC St. Pauli ist wieder einmal Vorreiter und geht im Bereich IT neue Wege: Der Zweitligist verzichtet künftig komplett auf eine eigene IT-Infrastruktur und verlagert im Zuge der notwendigen Modernisierung sämtliche IT-Prozesse in die Microsoft Cloud. Microsoft Azure, Office 365 und Microsoft Enterprise Mobility + Security (EMS) lösen bei den Hamburgern On-Premise-Lösungen und langfristige Verträge zu Gunsten agiler und moderner Strukturen ab. Ein Team von IT-Spezialisten aus dem Microsoft Partner-Netzwerk unterstützt das ambitionierte Projekt des Fußballclubs bei der Planung und Umsetzung.

„Computer schießen keine Tore“, hat Franz Beckenbauer mal gesagt. Das gilt auch für den FC St. Pauli. Eine funktionierende IT-Infrastruktur hilft dem Kiezclub aber dabei, den sportlichen Bereich und am Ende auch das betriebswirtschaftliche Ergebnis mit modernen Technologien aus der Cloud zu verbessern. „Professionell geführte Vereine brauchen eine moderne und flexible IT-Infrastruktur, die die sportlichen und wirtschaftlichen Ziele unterstützt.“ kommentiert Hannes Brandt, ICT-Projektleiter des FC St. Pauli.

FC St. Pauli: Schlank Richtung Erfolg

Der FC St. Pauli zeigt, wohin die Reise bei modern aufgestellten Sportvereinen geht: weg von firmeneigener IT-Infrastruktur und rein in die Cloud. Der Verein setzt bei der Realisierung ihrer Zukunftsprojekte für mehr Effizienz und Flexibilität auf die Microsoft Cloud. Diese Strategie sorgt in Zukunft für schlanke Strukturen bei den Hamburgern: Hardware-Investitionen und Software-Updates sind obsolet. ICT-Dienste werden mit Abos statt über langfristige Verträge bereitgestellt. So kann der Millerntor-Club künftig auf wechselnde Anforderungen flexibel reagieren. Das Projekt „ZERO-IT“ startete bereits im Vorjahr mit der „Cloud only“-Strategie. „Langfristig wollen wir ohne eigene IT-Abteilung, aber mit starken IT-Partnern wirtschaftlich erfolgreich sein“, so Brandt. Die Chancen dafür stehen mit Partnern wie dem IT-Strategieberater PHAT CONSULTING (Modern Workplace), dem Cloud-Experten Bright Skies (Projektumsetzung) und dem IT-Spezialisten Rosenberg IT Consult (IT-Betrieb in Cloud-Umgebung) aus dem Microsoft-Partner-Netzwerk sehr gut.

Mit dem Microsoft Partnernetzwerk gut aufgestellt

„Die Digitalisierung unseres Clubs ermöglicht neue, viel agilere Formen der Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg“, sagt Projektleiter Brandt. Mit Microsoft wurde nicht nur ein zuverlässiger Technologie-Partner, sondern auch ein vielfältiges Netzwerk an kompetenten ICT-Spezialisten gewonnen. „Mit der schlanken Cloud-Infrastruktur und kurzfristigen Abos statt langfristigen Verträgen sind wir viel besser aufgestellt, um künftig auf die Ups und Downs unserer Branche optimal zu reagieren.“

Bundesliga wächst fast viermal schneller als die Gesamtwirtschaft

Die Fußball-Bundesliga ist in der Summe ein einzigartiges Erfolgsmodell – auch für andere Branchen und die mittelständische Wirtschaft insgesamt: Die 36 Clubs der Ersten und Zweiten Liga erwirtschaften pro Jahr einen Gesamtumsatz von über drei Milliarden Euro und geben mehr als 50.000 Menschen Arbeit. Jährlich besuchen mehr als 18 Millionen Menschen die Spiele der Ligen. Vom Volumen her ist die Bundesliga also durchaus mit MDAX-Unternehmen vergleichbar, heißt es im Bundesliga-Report 2016 und liegt in der Profitabilität weit vor den meisten: Im Durchschnitt wachsen die Bundesligisten pro Jahr um rund sieben Prozent und damit fast viermal so schnell wie die Gesamtwirtschaft (zwei Prozent). Selbst die Zweite Liga in Deutschland, aktuelle Heimat des FC St. Pauli, erwirtschaftet noch mehr als die Top-Ligen in den Niederlanden, in Österreich und in Schweden.

Fußball profitiert von der Digitalisierung

„Sportvereine sind, betriebswirtschaftlich gesehen, mittelständische Unternehmen“, sagt Sabine Bendiek, Geschäftsführerin der Microsoft Deutschland GmbH. „Sie sind wie diese auf eine agile und flexible IT angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sportclubs können wie die Gesamtwirtschaft durch die konsequente Digitalisierung völlig neue Geschäftsmodelle entwickeln: etwa im Bereich Merchandising über Apps und digitale Kampagnen, in den sozialen Netzwerken durch mehr Nähe zu den Fans und beim Einsatz von Big Data in der Spielanalyse.“ In einer Studie analysieren PricewaterhouseCooper (PWC), International Football Arena und Exozet die Chancen, die speziell Fußballvereine durch die Digitalisierung haben.

Microsoft Deutschland GmbH

Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 93,58 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2015; 30. Juni 2015). Der Netto-Gewinn im Fiskaljahr 2015 betrug 18,16 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.