Nutanix: Für den ist es irgendwann das erste Mal…

Als mir meine Kollegen von der neuen „Wunderwaffe“ im Bereich Infrastruktur berichtet hatten, war ich doch sehr skeptisch; Compute & Storage in einer Einheit und dann noch einfach zu verwalten – Performance: sollte überdurchschnittlich sein, Skalierung: kein Problem – kann nicht stimmen, gibt es nicht – so meine Meinung dazu. Hierzu sollte ich kurz etwas zu meiner Person sagen; ursprünglich komme ich aus dem klassischen Infrastruktur-Umfeld: wir trennen gerne die Komponenten, wie Server, Storage & Netzwerk – hier gab es in der Vergangenheit doch die ein, oder andere „böse“ Überraschung – ich sage nur „*** inside VMware“. Gut, zurück zum Thema: Um ein Produkt auch wirklich bewerten zu können, muss man es mindestens einmal versucht haben: Gesagt, getan – mein erstes Mal mit einer hyperkonvergenten Infrastruktur. Hier ein herzliches Dankeschön an unseren Distributor, der uns zum Testen eine Umgebung zur Verfügung gestellt hatte. Worüber spricht der Autor nur, Fragen sie sich bestimmt? Es handelt sich hierbei um die Lösung des Herstellers Nutanix. In diesem Fall um das Modell NX3050 – ein Kombination aus Server und Storage auf 2 Höheneinheiten. Die Bereitstellung und Erstinstallation des 3-Knoten Clusters war in weniger als 1 Stunde erledigt – die Routinierten unter uns schaffen es bestimmt auch in 20 Minuten – es war aber eben mein erstes Mal.

Ich möchte hier noch einmal erwähnen, dass ich innerhalb einer Stunde eine komplette Infrastruktur auf Basis von Servervirtualisierung (VMware), Speicher und Netzwerk geschaffen habe – und das mit nur wenigen Klicks und Tastendrücken. Gut, das Netzwerk im Hintergrund müsste auch noch aufgestellt werden. Ein Switch ist jedoch meist in greifbarer Nähe und wenn noch nicht geschehen, auch schnell konfiguriert.

Trotz der simplen Installation hatte mich doch wirklich die Performance dieser Lösung beeindruckt. Ohne das Editieren von geheimen Konfigurationsdateien, übertrifft die Lösung auf Anhieb die Leistung vieler bereits gesichteter (klassischer) Infrastrukturen. Hinzu kommen die wirklich einfache Administration und das Monitoring innerhalb der (komplett in HTML5 geschriebenen) Weboberfläche. Die Hypervisor-Administration erfolgt gewohnt, in den dafür von den Herstellern bereitgestellten Softwarte-Lösungen (bspw. vSphere Client).

Selbstverständlich wird in den kommenden Tagen das System weiter auf Herz und Nieren überprüft – irgendwas muss ja gefunden werden. Zu diesem Zeitpunkt bin ich doch mehr als erstaunt, was so eine kompakte Lösung an Leistung zaubern kann. Weitere Ergebnisse finden Sie hier in diesem Blog.

Zögern Sie nicht uns anzusprechen, falls Sie schon jetzt mehr zu diesem Thema erfahren wollen. Wir geben gerne Auskunft.

Quelle Titelbild: Pixabay